Artist Statement

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Ein fortwährendes offensinniges Wahrnehmen meiner Umgebung und der Natur, die von Beständigkeit als auch ständigem Wandel kennzeichnet ist, bilden die Grundlage meines künstlerischen Ansatzes. Eindrücke entstehen in meinem Geist mit teilweise fotografischer Klarheit und verbinden bewusste Beobachtung mit unbewusster Wahrnehmung. Ich halte die Balance zwischen einem präzisen Blick für Details und dem Gespür für das größere Ganze und fange dadurch flüchtige Momente, wechselnde Zustände und die stetige Bewegung der Umwelt ein. Diese vielschichtigen Eindrücke verschmelzen zu einer eigenständigen visuellen Sprache, einem neuen Mikrokosmos, der sich in einer ergebnisoffenen, prozessbasierten Arbeitsweise entfaltet – ähnlich einer Fotografie, die in der Dunkelkammer aus dem scheinbaren Nichts heraus allmählich sichtbar wird. Es entsteht ein Dialog zwischen subtiler Wahrnehmung und der Unvorhersehbarkeit als essentielle Bestandteile des schöpferischen Prozesses. Richtungsweisende Lenkungen erfährt dieser Prozess durch gezielte Entscheidungen zu Farbe, Abstufung und Leerraum. Mein Schaffen umfasst verschiedene Medien, von Malerei und Zeichnung bis hin zu Monotypie und Cyanotypie. Manche Werke entstehen als bereits abgeschlossene Einheit und weisen einen minimalistischen Charakter auf, während andere auf ihrem Weg des Werdens einen fortwährenden Dialog von Hinzufügen und Reduzieren erfordern. Gegenständliche Elemente sind in meinen Arbeiten meist nicht vorhanden, doch in bestimmten Arbeiten blitzen subtile Anklänge an das Figurative auf. Dezente Assoziationen an Landschaften, die hervorgerufen werden können schlagen eine Brücke zwischen Abstraktion und Vertrautem.

A continuous open-minded perception of my surroundings and of nature, which is characterised by both permanence and constant change, form the basis of my artistic approach. Impressions arise in my mind with sometimes photographic clarity and combine conscious observation with unconscious perception. I maintain a balance between a precise eye for detail and a sense of the bigger picture. This enables me to capture fleeting moments, changing conditions and the constant movement of the environment. These multi-layered impressions merge into an independent visual language, a new microcosm that develops in an open-ended, process-based working method – similar to a photograph that gradually becomes visible out of seemingly nothing in the darkroom. The result is a dialogue between subtle perception and unpredictability as essential components of the creative process. This process is guided by specific decisions on colour, gradation and emptiness. My work encompasses various media, from painting and drawing to monotype and cyanotype. Some works are created as a self contained unit and have a minimalist character, while others, on their way to becoming, are an ongoing dialogue of adding and reducing. There are usually no representational elements in my works, but in certain works there are subtle echoes of the figurative. Subtle associations with landscapes can be evoked. This can build a bridge between the abstract and the familiar.